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Bei der Planung von Energetischen Gebäudesanierungen ist die Bauphysik des Gebäudes ein sensibler Punkt, da durch die Baumaßnahmen entscheidend in die bisherige Struktur eingegriffen wird:
- Die Gebäudehülle wird so dicht als möglich hergestellt. Damit wird der bisherige unkontrollierte Luftaustausch gestört.
- Nicht alle Bauteile können, wie technisch gewünscht, gedämmt werden. Diese stellen Wärmebrücken dar, die mit Kälteeintrag in die angrenzenden Bauteile die Innenoberflächen herabsetzen.
Beide Phänomene zusammen stellen eine Herausforderung bei der Energetischen Gebäudesanierung dar, weil hier die Gefahr von Tauwasserbildung mit nachfolgendem Schimmelbefall gegeben ist. Nur sorgfältige Untersuchung der möglichen Problembereiche mittels Bauteilberechnungen und Einschätzung der jeweiligen Situation schützen die Bewohner vor nicht gewollten Folgen.
Das Thema Lüftungsanlagen in der Energetischen Gebäudesanierung wird in Zukunft eine immer größere Rolle spielen, um diese Problematik zu beheben.
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